18. Jeder ernte, was er sät! - Leseprobe

Bibel, Neues Testament, Galater 6,7:
"Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." Eintreten in das Gesetz von Saat und Ernte. Menschen der Gnade sein. Das bedeutet ein Segen auch für unsere Konkurrenz und Feinde zu sein.

Oft sähen wir jedoch gute Gedanken, Worte, schriftliche Anweisungen und Ziele und haben dann nicht die Geduld auf gute Ergebnisse zu warten. Unsere Zeit ist so schnelllebig geworden, daß wir meinen alles müsste sofort oder in kurzer Zeit geschehen.

Dies ist einer der heutigen, häufigsten Managerfehlern. Ein Bauer, der im Herbst sät, geht auch nicht im Dezember auf den Acker und schaut, ob er ernten kann. Der Bauer muß warten bis im Frühjahr, wenn der Winter vorbei ist, ob seine Saat aufgehen wird. Dann muß er warten bis in den Sommer um zu sehen, ob seine Frucht gut wird. Und erst im Herbst kann er ernten und wird für seine Mühen belohnt. Die Unternehmer und Führungskräfte haben heute oft keine Zeit und Geduld mehr, um auf die Ausreifung ihrer ehemaligen guten Anweisungen zu warten. Weil es nicht gleich oder schnell genug funktioniert, wird kurzfristig wieder etwas Neues gemacht oder probiert. Hier entsteht Hektik und Stress und die Ergebnisse werden nie überdurchschnittlich gut werden.

Dabei müssen wir bedenken, daß wir mit jedem Wort, mit jeder Tat, mit jeder Handlung, mit jedem Brief, mit jedem Tadel, mit jedem Lob, mit jeder Ungerechtigkeit, mit jeder schlechten Leistung, mit jeder guten Leistung eine Saat sähen. Diese Saat wird aufgehen, sei sie gut oder schlecht. Alles auf dieser Erde hat seine Auswirkung. Sie können nicht erwarten, daß ihre Sekretärin zu ihnen ehrlich ist, wenn sie sie auffordern z.B. am Telefon zu verleugnen, nur weil sie gerade mit dem jeweiligen Anrufer nicht sprechen möchten – egal aus welchem Grund. Dann sagen sie ihrer Sekretärin nicht, sie solle dem Anrufer ausrichten sie seien nicht da, sondern sie möchte den Anrufer bitten, daß sie ihn später zurückrufen dürfen.

Für sie als Unternehmer ist es vollkommen klar, daß wenn sie falsch investieren sie als Folge davon Geld verlieren. Wenn es schlecht geht, sogar ihr ganzes Unternehmen. Nun diese gilt für alle anderen Bereiche in einem Unternehmen und in ihrem Leben genauso. Wenn sie Missmut im Unternehmen säen, werden sie Missmut ernten. Säen sie Lächeln in einem Unternehmen, werden sie Lächeln ernten. Sie bekommen immer das, was sie selbst bereit sind zu geben. Behandeln sie ihre Mitarbeiter korrekt und höflich, dann werden sie auch korrekt und höflich behandelt. Das überträgt sich völlig automatisch auch auf ihre Kunden. Haben sie eine schlechte Zahlungsmoral, dann werden sie Kunden erhalten, die auch eine schlechte Zahlungsmoral haben. Betrügen sie ihre Kunden oder Mitarbeiter, dann werden sie auch von ihren Lieferanten und Mitarbeitern betrogen.

Die meisten Unternehmer machen den Fehler, daß sie ihre Mitarbeiter nicht ehrlich und vollständig über die Lage des Unternehmens informieren. Für ihr Unternehmen ist es viel besser, daß die Mitarbeiter jeden Monat die wichtigsten Zahlen wie Umsatz und Deckungsbeitrag kennen. Sie können dann selbst prüfen, wenn sie entsprechende Ziele vorgegeben haben, ob das Unternehmen auf einem guten oder schlechten Weg ist. Machen sie als Unternehmer ihre Mitarbeiter zu Unternehmern im Unternehmen. Gehen sie davon aus, daß ihnen als Unternehmer und Kapitalgeber 2/3 des Netto-Gewinnes nach Steuern zu steht. 1/3 des Netto-Gewinnes nach Steuer kann ein Unternehmen jeweils jährlich am Jahresende als Gewinnbeteiligung an alle Mitarbeiter einschl. Auszubildende und Putzfrauen, prozentual nach ihrem jeweiligen Gehaltsanteil/Gehaltshöhe, ausschütten. ..... Sie können das Kapitel gerne weiterlesen - einfach eBook oder Buch sofort kaufen.


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