34. Nicht zu hart sein (Hiob Syndrom). Auch nicht zu sich selbst! - Leseprobe

Viele Unternehmer und Führungskräfte sind zu sehr von sich selbst überzeugt und gehen deshalb oft davon aus, daß nur sie allein das Unternehmen leiten oder anstehende Probleme lösen könnten. Deshalb setzen sie sich öfters unter Druck, Stress und Erfolgszwang, der eigentlich nicht sein muss. Sie werden dadurch zu hart zu sich selbst und zu ihren Mitmenschen im Unternehmen, wie auch im privaten Umfeld. Nun sie sollten wissen, niemand ist unersetzlich. Wenn sie morgen nicht mehr da sind, geht das Leben und die Geschäfte auch ohne sie weiter.

Das Hiob Syndrom beschreibt in der Bibel (Buch Hiob im alten Testament) einen sehr erfolgreichen und wohlhabenden Mann (Unternehmer), der auch in die heutige Zeit passen würde. Hiob hatte nur ein Problem, er war auch der Meinung, dass er für „ALLES“ allein zuständig sei. Dies äußerte sich unter anderem darin, daß er regelmäßig, als sehr gottesfürchtiger Mann, für die eventuellen Sünden seiner Kinder, stellvertretend Opfer dar brachte. Seine Größte Sorge in seinen Leben bestand darin, daß er vielleicht alles Gute und allen Wohlstand, mit dem ihn GOTT gesegnet hat wieder verlieren könnte. Diese unbegründete Angst und Sorge und nicht los lassen von seinen Kindern führte schließlich dazu, daß er ALLES verlor; seinen Reichtum, seine Kinder und sein Ansehen. Erst nachdem er in seinem Unglück erkannte, dass GOTT in „allen Dingen“ allmächtig ist und er eigentlich unbedeutend, wurde er erneut von GOTT mit noch größerem Reichtum wie vorher und mit den schönsten Kindern und Töchtern des Landes gesegnet.

Auf Grund seiner Prinzipien war Hiob (erfolgreicher und wohlhabender Mann im Buch Hiob der Bibel) zu hart. Zu hart sein bedeutet, wir haben keine Leichtigkeit und Freundlichkeit im Alltag. Bitte prüfen Sie, ob der Beruf Last oder Freude für sie ist. Prüfen sie, ob sie auch als Christ im Alltag nicht der Leistungsfrömmigkeit ergeben sind. Zeichen sind: Mühe, Stress, Angst keine Zeit etc. (Hiob 3,25: „Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute, hat mich getroffen. Ich hatte keinen Frieden, keine rast, keine Ruhe, da kam schon wieder ein Ungemach!“) Sie dürfen wissen, dass sie sich bei GOTT durch Leistung nichts verdienen können. GOTT sieht auf ihr Herz und ihre innere Haltung und nicht auf ihre äußere Leistung.

In der Bibel im neuen Testament steht treffend geschrieben Matthäus 6, 25-34:
Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden.

Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.

GOTT geht noch weiter und schreibt in dem nachfolgenden Psalm 127, dass wenn unsere Eckpfeiler im Unternehmen und in der Familie auf GOTT gebaut sind, dann segnet er uns sogar im Schlaf. Umgekehrt bedeutet dieses Aussage GOTTES, dass wenn wir etwas ohne Glauben tun, es eigentlich umsonst ist und alle unsere Mühe und Plagen kein bleibendes Ergebnis bringen werden.
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