1. Vision entwickeln! - Leseprobe

Ohne eine Vision geht jedes Unternehmen unter! - Es ist nur eine Frage der Zeit!

Mit einer Vision dagegen sichern Sie tatsächlich Ihr Unternehmen langfristig!

Deshalb? - welche Vision hat Ihr Unternehmen?

Was ist eine Vision?
Visionen haben Hochkonjunktur. Firmen, die noch keine haben, erfinden eine. Die Folge sind wunderschöne Hochglanzbroschüren mit beeindruckenden Fotos und eingängigen Texten. Das Ganze zieht sich je nach Prestigewert über 20 bis 50 Seiten hin. Es beeindruckt die Aktionäre! Aber beeindruckt es auch Sie, Ihre Mitarbeiter, Ihre Lieferanten und Ihre Kunden? - NEIN!

Eine Vision ist das, was sie als oberstes Ziel im Leben oder in ihrem Unternehmen erreichen wollen. Eine Vision geht weit über ein Ziel hinaus. Eine Vision hat in der Regel wenig mit ihrem jetzigen privaten und geschäftlichen Zustand zu tun. Eine Vision ist in der Regel auch etwas, was weit in der Zukunft liegt. Zum Beispiel hatte die von Kinderlähmung geplagte Wilma Rudolph, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt als Kind nicht laufen konnte und ihre Beine gelähmt waren, die Vision Olympiasiegerin zu werden. Hier in kürze ihre Geschichte als Beweis für eine Vision, die Realität wurde, obwohl eigentlich jegliche Grundlage dazu gefehlt hat.

Wilma Glodean Rudolph wird am 23. Juni 1940 in St. Bethlehem, Clarksville/Tennessee als 20. von 22 Kindern geboren. Ihre Mutter Blanche arbeitet als Hausmädchen bei weißen Familien, ihr Vater Ed ist ein einfacher Arbeiter bei der Eisenbahn. Die Familie ist arm, aber die starke religiöse Bindung und das Leben in ihrer farbigen Gemeinde helfen die alltägliche Not zu ertragen. Wilma kommt zu früh zur Welt und wiegt nur viereinhalb Pfund. Sie ist häufig krank, übersteht eine schwere Lungenentzündung, Scharlach und erkrankt mit vier Jahren an Kinderlähmung. Das rechte Bein und der rechte Fuß sind gelähmt. In den "weißen" Krankenhäusern der Südstaaten versorgt man keine schwarzen Patienten, so bleibt nur ein schwarzer Arzt, der Wilma für wenig Geld behandelt. Eine Klinik im 90 Meilen entfernten Nashville hilft mit einer Spezialmassage, die ihre Mutter und ihre Geschwister mehrmals täglich an ihr anwenden.

Nach drei Jahren kann Wilma mit Hilfe einer Krücke laufen. Mit elf Jahren wirft sie die Krücke weg und ist geheilt. Wilma lernt in ihrer Schule Basketball spielen, sie lernt schnell. In einem Trainingscamp entdeckt der Coach Ed Temple ihr Lauftalent. Sie trainiert hart und qualifiziert sich als 16-Jährige für die Olympischen Spiele in Melbourne/Australien. Sie gewinnt mit ihrer Mannschaft die Bronzemedaille. 1958 beginnt sie ihr Studium am College der Tennessee State University und wird Mitglied der von Ed Temple trainierten "Tigerbells". Sie ist 19, als sie sich für die Olympischen Spiele mit einem neuen Weltrekord über 200 m qualifiziert. Während der Olympischen Spiele in Rom 1960 gewinnt Wilma Rudolph 3 x Gold für die USA. Sie siegt über 100 und 200 m und gewinnt mit der US-Sprintstaffel die 4 x 100 m. Wilma Rudolph, das ehemals schwache, kleine Mädchen, das jahrelang nur mit Hilfe einer Krücke gehen konnte, war die schnellste Frau der Welt geworden. Überall in der Welt begeistert Wilma Rudolph die Menschen mit ihrer warmherzigen und anmutigen Ausstrahlung. In den USA wird die dreifache Olympiasiegerin als Heldin gefeiert. Das ist das Ergebnis, was aus einer Vision werden kann.

Eine Vision ist kein Wunsch oder ein Ziel, sondern das Erreichen einer ganz bestimmten geistlichen Vorstellung, die ich für mein Leben oder mein Unternehmen habe.

Bleiben wir beim Automobil. Zu Beginn des Autozeitalters war eines der Probleme, dass diese ersten Fahrzeuge nicht unbedingt sehr zuverlässig waren. Ein Herr Benz in Baden- Württemberg machte sich darüber Gedanken. Seine Zielgruppe waren die Landärzte. Sie wurden damals meist erst dann gerufen, wenn eine wirklich ernsthafte Krankheit eingetreten war. Herr Benz wollte ein Automobil schaffen, dass die Landärzte jederzeit sicher und schnell zu ihren Patienten bringen sollte. Dabei stand die Qualität und die Zuverlässigkeit an absolut erster Stelle. Denn bei den Landärzten ging es um Leben oder Tod. Daraus entstand der heutige Konzern Daimler-Benz bzw. Daimler-Chrysler. Die Daimler-Benz-Automobile repräsentieren auch heute noch im Massenbereich die Spitze von Qualität und Zuverlässigkeit. Der Preis spielt hierbei keine Rolle. Auch Herr Benz hatte nicht die Vision viel Geld zu verdienen, sondern er hatte die Vision, ein absolut zuverlässiges Auto für Landärzte zu schaffen. Heute verdient Daimler-Benz mit das meiste Geld in der Autobranche.

Auch Sie können mit der richtigen Vision, die zu ihnen und ihrer Zielgruppe passt, überaus erfolgreich werden. Ohne Vision hingegen erreichen sie nur wenig. ..... Sie können das Kapitel gerne weiterlesen - einfach eBook oder Buch sofort kaufen.









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Visionen * Ziele * Träume * Glauben