2. Ziele festlegen! - Leseprobe

Formuliere die Vision in klare, durchführbare, zeitlich absehbare Schritte/Ziele z.B. kurzfristig = 1 Jahr, mittelfristig = 2-3 Jahre und langfristig = 5 Jahre.

Psalm 39,5: »Herr, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss.«

1986 habe ich angefangen zu verstehen, was mit Zielsetzung tatsächlich gemeint ist. Als ich in einer persönlichen, ausweglosen Situation war - ohne Job, ohne Geld, nur mit Schulden bei der Bank - habe ich mich hingesetzt und gesagt, ab jetzt gehst du nur noch klar zielorientiert vor. Ich habe analysiert, was sind meine Stärken, was kann ich in ein Unternehmen einbringen und was hat ein Unternehmen davon, wenn es mich einstellt. Ich habe meine Ziele schriftlich für die Bereiche: Beruf, Familie, Persönliches und Geistliches als Christ festgeschrieben. Alle Ziele, die ich mir notiert hatte sind in Erfüllung gegangen. Im Beruf hatte ich unter anderem mir vorgenommen, dass ich Geschäftsführer mit einem Einkommen von mind. DM 10.000,-- monatlich werden wollte. Im Jahr 1991 war dieses Ziel erreicht. Damals, 1986, brauchte ich einen Job wo ich mindestens DM 7.500,-- im Monat verdienen konnte um meine Verbindlichkeiten bezahlen zu können. Ich habe mir dann die Firmen in Baden-Württemberg herausgesucht, die in der Computerbranche für mich in Frage kamen. Als es dann bei einem Unternehmen tatsächlich um die Einstellung ging, obwohl mir das Unternehmen eigentlich die DM 7.500 nicht bezahlen wollte, habe ich drei Tage gefastet und gebetet und ich bekam den Job mit dem von mir gefordertem Gehalt, aber nur, weil ich zielorientiert und im Glauben gehandelt habe.

Als ich in diesem Unternehmen im Bereich Bürokommunikation incl. Hardware und Software begann, hatte die Firma gerade 3 Wochen Betriebsferien. Die Büros waren leer und ich habe mich in diesen 3 Wochen in Ruhe hingesetzt und eine Vision, Strategien und Ziele ausgearbeitet, wie das Unternehmen in diesem Bereich mit mittelständischen Mehrplatzsystemen Marktführer im Bereich integrierter Bürokommunikation in Europa werden kann. Das Ergebnis präsentierte ich nach 3 Wochen in Form von 20 DIN A 4 Folien in großer Schrift der Geschäftsleitung. Diese war sehr angetan und ich bekam grünes Licht für die Umsetzung. Ich hatte eine Assistentin und ca. 10 Millionen DM Umsatz. Nach 3 ½ Jahren war das Ziel erreicht. Wir hatten ca. 120 Millionen DM Umsatz und ich leitete ca. 60 Mitarbeiter im In- und Ausland und das Unternehmen erzielte einen Rekordgewinn. Ich habe 3 Jahre sehr hart und diszipliniert dafür gearbeitet. Nach 3 Jahren war ich soweit: Wenn ich morgens in mein Büro kam, mich in Ruhe hinsetzen konnte und überlegen, was ich heute tun wollte. Ich hatte keine Hektik, keinen Stress mehr und konnte die Früchte meiner Arbeit ernten, bevor eine neue Herausforderung auf mich zukam.

Die meisten Ziele die heute noch immer Unternehmen vorgeben - wenn überhaupt - sind rein Quantitativ. Das heißt, es wird nur eine Menge oder Zahlen festgelegt wie: wir wollen dieses Jahr DM 12,5 Millionen Umsatz erzielen oder eine Steigerung von XX % in den Bereichen XY. Das ist in der Regel falsch. Denn, wenn wir uns richtig Verhalten, stimmen unsere Ergebnisse. Verhalten wir uns falsch, haben wir schlechte Ergebnisse. Das heißt, allein die Angabe von irgendwelchen Größenordnungen als alleinige Ziele bringen uns nicht weiter. Die Ziele müssen ganz genau umfassen, wie und mit welchen Maßnahmen sie 12,5 Millionen DM Umsatz oder eine Steigerung von XX % im Bereiche XY erreichen wollen. Und das muss die Vorgabe an ihre Mitarbeiter und für sie selbst sein und nicht reine Zahlen.

2.1 Große Ziele stecken und viel erwarten
Wir sollen uns als Unternehmen große Ziele setzen. Auch fordert uns die Bibel an vielen Stellen auf, keine Angst zu haben. Wir sollen keine Furcht haben vor großen Zielen. Viele erreichen nichts oder viel zu wenig, weil sie sich nur kleine Ziele setzen und sagen, große Ziele sind unmöglich und ich  versündige mich vielleicht an Gott, weil ich zuviel von ihm verlange. Nun, ich glaube eher das Gegenteil ist der Fall. Gott hat z.B. Israel ein erheblich größeres Gebiet zugesagt, als Israel dann tatsächlich eingenommen hat. Dies führt bis zum heutigen Tag zu enormen Schwierigkeiten, die sich das Volk Gottes, die Juden, mit dem Staat Israel selbst eingehandelt hatten, weil sie nicht bereit waren, die großen Ziele von Gott anzunehmen und umzusetzen. Siehe hierzu: ..... Sie können das Kapitel gerne weiterlesen - einfach eBook oder Buch sofort kaufen.





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50 Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben
Visionen * Ziele * Träume * Glauben