13. Behandle andere so, wie auch du behandelt werden willst! - Leseprobe

Matthäus 7,12:
"Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch."

Matthäus 19,19:
„...du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (3. Mose 19,18). Erläuterung siehe Punkt 19.

Nun das ist einfach gesagt, eigentlich logisch und jedem klar. Doch im Alltag geschieht oft das Gegenteil. Der Mensch ist von Natur aus faul, träge und böse. Es ist ein Irrglaube anzunehmen – wie oft behauptet wird –, daß der Mensch grundsätzlich gut sei. Wenn der Mensch von Natur aus gut wäre, dann hätten die Gräuel der Judenvernichtung und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Dritten Reich in Deutschland nicht stattfinden können oder denken wir nur an die Verbrechen in Krieg auf dem Balkan in den Jahren 1995 bis 1999. Hier wurden  - in moderner Zeit - mitten in Europa Tausende von Menschen systematisch aus Rassenhass umgebracht und Frauen in Lagern massenhaft vergewaltigt und geschändet. Und trotzdem behauptet die Mehrheit unserer Gesellschaft, daß der Mensch von Natur aus gut ist. Die Bibel sagt dazu in Römer7, 18: Denn ich weiß (sagt Paulus), daß in mir nichts Gutes wohnt. Das Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich tun will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tu ich. Nun diese Erkenntnis stammt von einem Apostel, der nach dem Tod von Jesus Christus als Paulus das Evangelium nach Europa gebracht hat und bei dem offenbar war, daß Gott ihn berufen hatte und der Heilige Geist mit ihm war und viele Heilungen, Zeichen und Wunder durch Paulus neben der Erweckung geschehen sind. Trotzdem sagt dieser Mensch mit Namen Paulus, daß nichts Gutes in ihm wohnt. Und wir wagen zu behaupten, daß der Mensch von Natur aus gut wäre. Hier noch einige Bibelzitate über die Natur des Menschen:

Timotheus 3,3: Denn die Menschen werden zu viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, schmähsüchtig, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten fein, verräterisch, verwegen und verblendet. Sie lieben den Lebensgenuss mehr als Gott; sie geben sich den Anschein der Frömmigkeit, lassen aber deren Kraft vermissen. Nun das genau finden wir in unserer heutigen Gesellschaft wieder, wenn wir genau hinsehen.

Titus 3,3: Denn auch wir (hier sind Christen gemeint, die vorher nicht an Gott und Jesus Christus geglaubt haben = Heiden) waren früher unverständig und ungehorsam, gingen in die Irre, waren vielen Begierden und Gelüsten hörig und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns gegenseitig.

Römer 3, 10-12: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (Psalm 5,10). Otterngift ist unter ihren Lippen (Psalm 140,4); ihr Mund ist voll von Flüchen und bitteren Worten (Psalm 10,7). Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen (Krieg); auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, und den Weg des Friedens kennen sie nicht (Jesaja 59,7.8). Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2).

Dies ist der Grund, daß wir oft andere nicht so behandeln, wie wir behandelt werden wollen. Es ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache, daß die Mitarbeiter in den Unternehmen bis zu 30 % und mehr bessere Leistungen erbringen, wenn sie richtig behandelt und motiviert werden würden. Eine gute Motivation und Behandlung ist oft besser als eine Gehaltserhöhung. Nur die meisten Menschen wissen nicht, wie sie ihre Mitarbeiter und Mitmenschen optimal motivieren und für ihr Unternehmen oder ihre Visionen und Ziele begeistern können. Dies gilt auch in persönlichen Beziehungen und in unserem privaten Umfeld.

Dabei ist es eigentlich so einfach. Tue und sage einem anderen Menschen nichts, was tu ebenfalls nicht gerne hören würdest. Dies bedeutet nicht, daß wir keine Kritik üben dürfen. Das beste für einen anderen Menschen, Mitarbeiter, Vorgesetzten, Ehepartner und Kind was wir tun können, ist oft die Wahrheit zu sagen, auch wenn es schmerzt. Wir sollen anderen Menschen ehrlich unsere Gefühle zum Ausdruck bringen und auch deutlich äußern, daß uns z.B. ein bestimmtes Fehlverhalten getroffen hat und zwar so, daß wir das nicht stehen lassen können. Wenn das einen sachlich berechtigten Hindergrund hat und nicht emotional die Person in Frage stellt, dann dient diese Kritik dazu Fehler einzusehen und seine Haltung zu überdenken.

Oft handeln wir aber gerade im Alltag wegen Kleinigkeiten emotional. Das heißt wir kritisieren nicht die Sache, sondern die Person an sich und äußern in unserer ersten Erregung Dinge die oft ausdrücken, daß wir die entsprechende Person nicht respektieren und sie eventuell  sogar für unfähig halten. Hier wird sachliche Kritik mit der Gering­schätzung eines Menschen verwechselt. Im Grunde genommen sollte ihnen klar sein, daß sie kein besserer Mensch sind, als der ihnen gegenüber. Sie sündigen nur auf einer anderen Ebene. Vor Gott ist jede Sünde gleich, egal ob sie groß oder klein ist. Deswegen heißt es auch in dem Gebet Vater unser: .... und vergib uns unsere Schuld, wie wir auch vergeben unseren Schuldigern. Wir erhalten auch nur Vergebung, wenn wir anderen Menschen vergeben, egal was sie uns angetan haben. ..... Sie können das Kapitel gerne weiterlesen - einfach eBook oder Buch sofort kaufen









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