15. Sorge Dich nicht, vertraue Gott! - Leseprobe

1. Petrus 5,7: "Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorget für euch."
Matthäus 6,34: Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.

Matthäus 6, 25-34: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie sähen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seiner Lebensdauer eine Spanne zusetzen könnte, wie er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch und die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß selbst Salomo in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so gekleidet gewesen ist wie auch nur eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, da doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Denn nach dem allen trachten die Heiden (Menschen die nicht an Jesus Christus glauben). Euer himmlischer Vater weiß ja, daß ihr das alles braucht. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.

Lukas 9,62: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück,
der ist nicht geeignet für das Reich Gottes.

Mit diesen Bibelstellen ist eigentlich das Wesentliche schon gesagt. Der Grund warum wir uns immer wieder Sorgen machen ist, daß wir häufig nur aus den Erfahrungen der Vergangenheit leben. Wenn wir einmal in der Vergangenheit uns berechtigt Sorgen gemacht haben, dann fangen wir an uns immer wieder zu Sorgen, wenn eine ähnliche Situation eintritt. Wir kommen in der Regel nicht auf die Idee zu sagen, nein dieses Mal wird es gut für mich ausgehen. Bei dem nicht Sorgen um Essen, Trinken und Kleider meint die Bibel alle weltlichen Dinge, die wir so zum täglichen Leben brauchen oder meinen zu brauchen.

Sorge ist in erster Linie auch Sünde, Ungehorsam und Unglaube. Und zwar deswegen weil Gott sagt, daß wir zuerst nach seinem Reiche, dem Reich Gottes trachten sollen und nach seiner Gerechtigkeit, dann würde uns alles andere zufallen. Weil wir das auch als Christen überwiegend nicht glauben, sind wir in vielen, vor allen kleinen Dingen, ungerecht und trachten nicht zuerst nach dem Reich Gottes.

 Was heißt nun nach dem Reich Gottes trachten. Man kann dies in drei Begriffe zusammen fassen nämlich: Gerechtigkeit, den Zehnten geben und zu opfern. Gerechtigkeit bedeutet, daß wir uns jeden Tag befleißigen so gerecht wie möglich zu leben. Wenn uns beim Einkaufen z.B. eine Kassiererin 10 DM zu viel herausgibt, dann ist es ungerecht, wenn wir uns darüber freuen, anstatt das Geld der Kassiererin zurückzugeben; das wiederum wäre gerecht. Oder wenn Sie als Geschäftsmann eine Rechnung bekommen und feststellen, daß der Lieferant etwas vergessen hat zu berechnen oder einen zu niedrigeren Preis, dann ist es in den Augen Gottes ungerecht, wenn Sie das einfach so stehen lassen. Gerecht ist, wenn Sie den Lieferanten anrufen und ihn auf seinen Fehler aufmerksam machen. Ungerecht ist auch, wenn wir bei Spesenabrechnungen großzügiger Verfahren, als es der Gesetzgeber oder die Firma vorgegeben hat – auch das ist Ungerechtigkeit. Jeder Ungerechtigkeit verhindert Segen von Gott.

Die meisten Leute geben den Zehnten nicht. Auch das ist in den Augen Gottes Betrug. Ich kenne viele Menschen und viele Firmen die keinen Zehnten bezahlen und große finanzielle Schwierigkeiten haben. Ich kenne aber keinen einzigen Menschen und keine einzige Firma die ihren Zehnten bezahlt und die finanzielle Schwierigkeiten hätten. Weil wir nicht Glauben, daß Gott uns durch das Geben des Zehnten segnen kann, halten wir diesen zurück. Wundern uns dann, wenn wir uns als Folge Sorge um unseren Geldeingang machen müssen. ..... Sie können das Kapitel gerne weiterlesen - einfach eBook oder Buch sofort kaufen.








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